nachsorge

Nachsorge


Die Brustkrebsbehandlung ist abgeschlossen / Wie geht es weiter?

Für die Zeit nach Abschluss der eigentlichen Tumorbehandlung gibt es fachlich und wissenschaftlich fundierte Nachsorgeempfehlungen seitens der Fachgesellschaften. Diese bilden auch die Grundlage für die im DMP-Brustkrebs für das Land Brandenburg fixierten Regeln und für unser Vorgehen.
Sie sollten einen festen Ansprechpartner für Ihre krankheitsbedingten Probleme haben. Dies wird in der Regel ihre betreuende Frauenärztin/Ihr betreuender Frauenarzt sein. Wir stehen mit diesen Kollegen in regelmäßigem Kontakt und ihnen bei Fragen zur Verfügung.

An allen drei Standorten werden Nachsorgesprechstunden in Abstimmung mit den niedergelassenen Kollegen angeboten. Erfahrungsgemäß sind drei- bis sechsmonatige Nachsorgeintervalle ausreichend. Sie selbst sollten auf Signale Ihres Körpers hören und Ihrem Arzt auch scheinbar unwichtige Beobachtungen mitteilen (wichtig wären z. B. ein Leistungsknick, neu auftretende Schmerzen, Luftnot, Geschmacksveränderungen, Lymphknotenschwellungen, ungewollte Gewichtsabnahme, Knochenbeschwerden, Spannungsgefühl im Oberbauch, Kopfschmerzen, Nerven- ausfälle). Einmal im Monat sollten Sie gründlich beide Brüste und die Achselhöhlen selbst abtasten.

Einmal jährlich erfolgt eine Mammografie. Über weitere technische Untersuchungsverfahren wird Ihr Arzt in Abhängigkeit von eventuell auftretenden Beschwerden entscheiden.

Für die betroffenen Frauen bedeutet die Brustkrebserkrankung eine tiefe Lebenskrise.
Der Weg hieraus kann in den seltensten Fällen ganz allein bewältigt werden. In unseren Kliniken stehen ausgebildete ärztliche und psychologische Phsychotherapeuten zur Verfügung, die den Brustkrebspatientinnen im Gespräch Auswege aus dieser Krise aufzeigen und sie dabei begleiten. Aus dem gleichen Grund empfehlen wir allen unseren Patientinnen nach Abschluss der Therapie eine Rehabilitationskur und vermitteln den Kontakt zu Selbsthilfegruppen und Hilfsorganisationen. mehr...

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